taz: Beinahe Vergessen, 29.1.2014

„Mengeles Wirken an der Uni Frankfurt“
Artikel von Anna Lehmann.
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Dokumentation des Vortrags „Jenseits des hippokratischen Eids“

Im Veranstaltungsarchiv der Forschungsstelle finden Sie die Dokumentation der Veranstaltung „Jenseits des hippokratischen Eids“ vom 27.1.2014. Anlässlich des Befreiungstags von Auschwitz hielt apl. Prof. Dr. Ortmeyer im Rahmen der Ringvorlesung „Die Goethe-Universität in der NS-Zeit“ einen Vortrag über Dr. Mengele, der in Frankfurt promovierte und später Arzt in Auschwitz war. Neben anderen Dokumenten findet sich in Dokumentation das Vortragsskript zum Dowload. Eine Mitschnitt der Veranstaltung folgt in Kürze.

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Die Doktorarbeit des Todesengels, 21.1.14

„Josef Mengele wurde 1938 an der Goethe-Universität promoviert. Am Institut für Rassenhygiene betrieb der spätere KZ-Arzt von Auschwitz erbbiologische Studien.“
Artikel von Astrid Ludwig in der FAZ im Vorfeld der Veranstaltung der Forschungsstelle „Jenseits des hippokratischen Eids“ mit Benjamin Ortmeyer am 27. Januar.
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Jenseits des hippokratischen Eids: Dr. Mengele und die Goethe-Universität

Was haben Mengele und die Verbrechen in Auschwitz mit der Goethe- Universität Frankfurt zu tun?

• Dr. med. Mengele promovierte 1937 an der Goethe-Universität und arbeitete hier.
• Auschwitz: Mengele schickte durch Selektion unzählige Häftlinge in die Gaskammern & führte Menschenversuche und medizinische Verbrechen durch
• Nach 1945: Flucht, dann enger Kontakte mit einem Anwalt in Frankfurt; er besuchte Deutschland legal, wurde aber nie gefasst.

VORTRAG VON apl. PROF. DR. BENJAMIN ORTMEYER
MONTAG, 27. JANUAR 2014, 18. 00 UHR
RAUM: CASINO 1.801, CAMPUS WESTEND
Begrüßung: Vizepräsidentin Prof. Dr. Tanja Brühl

Die Veranstaltung wird unterstützt durch:
Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen
Verband Deutscher Sinti und Roma, LV Hessen
GEW – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, LV Hessen
AStA Uni Ffm
Buber-Rosenzweig Stiftung

Downloads:
Einladung als Flyer
Präsentation: 100 Jahre Goethe Uni und Dr. Mengele
Die Doktorarbeit des Todesengels, Faz 21.1.14 Goethe-Uni und Mengele

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Weitere Veranstaltungen zum Gedenken an die Befreiung von Auschwitz am 27. Januar:

Trude Simonsohn: Erinnerung an Theresienstadt / Gespräch
Trude Simonsohn im Gespräch mit Jutta Ebeling und Raphael Gross
Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend, IG Farben-Haus, Raum 311, 16:00 Uhr

Konzert zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus:
Das Adorno-Quartett spielt Streichquartette von Gideon Klein, Victor Ullmann, Bernhard Sekles und Józef Koffler.
Campus Westend, Casino, Raum 1.801, 20:00 Uhr

Ringvorlesung: Die Goethe-Universität in der NS Zeit

Der heute 100-jährige Goethe-Universität widerfuhr in den Jahren 1933- 1945 ein wesentlicher Einschnitt. Gegner des NS-Regimes, jüdische Dozenten und jüdische Studierende wurden von der Goethe-Universität gejagt. Manche konnten emigrieren, viele wurden ermordet.

An vier Beispielen soll in der geplanten Veranstaltungsreihe auf unterschiedliche Aspekte des NS-Regimes an der Goethe-Universität stehen, analysiert werden.
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