FR zur Vortragsreihe

Anlässlich des Beginns der Ringvorlesung „Erziehungswissenschaftliche und pädagogische Auseinandersetzung mit Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus in der postnationalsozialistischen Gesellschaft“ schreibt Franziska Schubert in der Frankfurter Rundschau vom 21.10.18: Zum Artikel

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FR: Vorstellung des Forschungsberichts „Beltz im NS“

In der Frankfurter Rundschau vom 8.10.18 stellt Franziska Schubert den erschienenen Forschungsbericht „NS-ideologische Publikationen des Beltz-Verlags 1933–1944“ vor: zum Artikel

Ruth Herberg und Hanning Voigts berichten über die Veranstaltung am 11. Oktober von der FR, der Forschungsstelle NS-Pädagogik und dem Beltz-Verlag auf der Frankfurter Buchmesse: zum Artikel
Ein Mitschnitt der Veranstaltung und Weiteres findet sich hier

Debatte um Umbenennung der „Adolf Messer Stiftung Lounge“

Es gibt aktuell an der Goethe-Universität einen Streit um den Namen eines Raums der Universität auf dem Campus Riedberg, der – trotz Protesten von Studierenden – nach der Adolf-Messer-Stiftung benannt ist.
Adolf Messer trat 1933 in die NSDAP ein und beschäftigte später in seinem Frankfurter Unternehmen Zwangsarbeiter.
Hier finden sich der Antrag auf Umbenennung der Lounge, das Kurzgutachten von drei Historikern zu Messer sowie eine kurze Stellungnahme von Benjamin Ortmeyer zu dem Kurzgutachten. Angefügt sind diverse Akten zu Messer, zu dem ZwangsarbeiterInnen-Lager und zum Zwangsarbeiter Raymond Charles Petitjean (aus dem Hessischen Hauptstaatsarchiv in Wiesbaden): Zur Materialsammlung

Hier finden Sie ferner weiteres Material zur Zwangsarbeit bei Messer, zum ZwangsarbeiterInnen-Lager und Buchauszüge zum Thema.

Rezension zu »Die ideologische Ausrichtung der Lehrkräfte«

Jean-Luc Bellanger verfasste für »Le Patriote Résistant – Journal édité par la Fédération nationale des Déportés et Internés, Résistants et Patriots« (n° 925, Décembre 2017) eine Besprechung von »Die ideologische Ausrichtung der Lehrkräfte« (der Analyse des Zentralorgans des NS-Lehrerbundes von Saskia Müller und Benjamin Ortmeyer).
Zur Besprechung

Neuerscheinung zu Max Traeger

BrumlikOrtmeyer - Traeger kein Vorbild - Umschlag
Gerade erschienen ist zur Debatte um Max Traeger:

Micha Brumlik und Benjamin Ortmeyer (Hrsg.):
Max Traeger – kein Vorbild
Person, Funktion und Handeln im NS-Lehrerbund und die Geschichte der GEW

Beltz Juventa-Verlag: Weinheim und Basel 2017.

Details beim Verlag
Inhaltsverzeichnis / Leseprobe

Mit Beiträgen von: Micha Brumlik, Benjamin Ortmeyer, Saskia Müller, Sven Lehmann, Bernhard Nette, Stefan Romey, Ronja Heinelt, Robert Hübner, Evîn Jlussi, Gesa Müller, Tobias Wollborn und Z. Ece Kaya.

»Der Band analysiert die öffentliche Auseinandersetzung über den Zusammenhang zwischen dem Nationalsozialistischen Lehrerbund (NSLB) und der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) anhand des Namensgebers der GEW-Stiftung Max Traeger. Der aktuellen, mit Geschichtsrevisionismus verbundenen Verteidigung Traegers, der nach 1945 Vorsitzender der GEW wurde, wird entgegengetreten.
Traeger trat am 1. Mai 1933 in den NSLB ein, organisierte nach 1945 in Hamburg ein vom NSLB sogenanntes arisiertes Haus für die GEW Hamburg. Wie war das mit seiner Rolle im NSLB und in der Zeit nach 1945? War er wirklich kein Mitläufer der Nazis? Inwieweit hat er das Regime begünstigt, unterstützt und gar von ihm nach 1945 profitiert? Hätte er nicht Widerstand leisten oder bestimmte Handlungen unterlassen müssen, um als Vorbild zu gelten?«