Artikel zur Debatte um Max Traeger

In der Jüdischen Allgemeinen erschien am 16. November von Astrid Ludwig ein Artikel zur Debatte um Max Traeger.
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Neuerscheinung zu Max Traeger

BrumlikOrtmeyer - Traeger kein Vorbild - Umschlag
Gerade erschienen ist zur Debatte um Max Traeger:

Micha Brumlik und Benjamin Ortmeyer (Hrsg.):
Max Traeger – kein Vorbild
Person, Funktion und Handeln im NS-Lehrerbund und die Geschichte der GEW

Beltz Juventa-Verlag: Weinheim und Basel 2017.

Details beim Verlag
Inhaltsverzeichnis / Leseprobe

Mit Beiträgen von: Micha Brumlik, Benjamin Ortmeyer, Saskia Müller, Sven Lehmann, Bernhard Nette, Stefan Romey, Ronja Heinelt, Robert Hübner, Evîn Jlussi, Gesa Müller, Tobias Wollborn und Z. Ece Kaya.

»Der Band analysiert die öffentliche Auseinandersetzung über den Zusammenhang zwischen dem Nationalsozialistischen Lehrerbund (NSLB) und der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) anhand des Namensgebers der GEW-Stiftung Max Traeger. Der aktuellen, mit Geschichtsrevisionismus verbundenen Verteidigung Traegers, der nach 1945 Vorsitzender der GEW wurde, wird entgegengetreten.
Traeger trat am 1. Mai 1933 in den NSLB ein, organisierte nach 1945 in Hamburg ein vom NSLB sogenanntes arisiertes Haus für die GEW Hamburg. Wie war das mit seiner Rolle im NSLB und in der Zeit nach 1945? War er wirklich kein Mitläufer der Nazis? Inwieweit hat er das Regime begünstigt, unterstützt und gar von ihm nach 1945 profitiert? Hätte er nicht Widerstand leisten oder bestimmte Handlungen unterlassen müssen, um als Vorbild zu gelten?«

Neues Forschungsprojekt: Der Beltz-Verlag in der NS-Zeit

Die Forschungsstelle NS-Pädagogik und der Beltz-Verlag beginnen ein neues Forschungsprojekt, das im Laufe der kommenden Monate durchgeführt wird. Es werden die in der Nazi-Zeit erschienenen Publikationen des Beltz-Verlages recherchiert und bewertet.
Das Projekt „Beltz in der NS-Zeit“ wird von Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer geleitet: „Das Projekt ist ein Beitrag zur Aufklärung über die oft unterschätzte Rolle der NS-Pädagogik bei der durchaus nicht völlig erfolglosen Zurichtung einer ganzen Generation im Sinne von Krieg, Rassismus und Judenfeindlichkeit. Die Veröffentlichungen von Beltz stehen exemplarisch für die Arbeit vieler pädagogischer Verlage während dieser Zeit.“
„Beltz hat in seiner Vergangenheit viel erlebt“, sagt Nils Rübelmann vom Beltz-Verlag. Anlässlich des 175-jährigen Jubiläums des Verlags ist es ein besonderes Interesse, „auch dieses Kapitel aufzuarbeiten. Aufklärung ist ein Wert an sich, es geht darum, aus der Vergangenheit zu lernen, um die Zukunft zu verbessern.“

Vier bislang erschienene Artikel zum Projekt.

Umbenennung Eduard-Spranger-Schule

Die Entscheidung, die Eduard-Spranger-Schule in Frankfurt-Sossenheim umzubenennen, steht nun fest.
Am 11. Mai erschien Katja Thorwarths Beitrag über Spranger in der Frankfurter Rundschau.
Am 7. Juni fand im Volkshaus in Sossenheim zur Umbenennung eine Diskussionsveranstaltung für Lehrer_innen, Eltern und Schüler_innen mit einem Vortrag von Benjamin Ortmeyer statt.
In Landau steht die Entscheidung derzeit noch aus.

Zum Pressespiegel (Berichte Mai und Juni 2017)

Broschüre über Eduard Spranger von 2016, die den inhaltlichen Hintergrund zusammenfasst.

Zum Vortrag von Benjamin Ortmeyer am 7.6.

Hessische Lehrerzeitung zur Buchvorstellung „Ideologische Ausrichtung der Lehrkräfte“

Die „Hessische Lehrerzeitung“ berichtet in ihrer Ausgabe 3/2017 über die Buchvorstellung am 25. Januar 2017 an der Universität Frankfurt. Vorgestellt wurde das Buch „Die ideologische Ausrichtung der Lehrkräfte 1933-1945“ von Saskia Müller und Benjamin Ortmeyer.
Zum Bericht „Eine schmerzhafte Debatte: Vortrag zur ideologischen Ausrichtung der Lehrkräfte in der NS-Zeit“ (HLZ 3/2017)