Gründung der Forschungsstelle

Im Januar 2012 wurde das dreijährige Lern- und Forschungsprojektes der Hans-Böckler-Stiftung „Theorie und Praxis der Erziehungswissenschaften im Nationalsozialismus“ an der Goethe-Universität abgeschlossen. Seit Februar 2012 läuft das von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) genehmigte Projekt „Rassismus und Antisemitismus in erziehungswissenschaftlichen und pädagogischen Zeitschriften 1933 – 1944/45“. In diesem Kontext wurde im Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaften die „Forschungsstelle NS-Pädagogik“ unter der Leitung von Micha Brumlik und Benjamin Ortmeyer im Januar 2012 in Zusammenarbeit mit dem Fritz-Bauer-Institut gegründet.
Ausgangspunkt der Arbeit ist die These, dass das Wissen über die NS-Zeit zur Allgemeinbildung gehört und dieses Wissen und die Auseinandersetzung über die NS-Pädagogik fester Bestandteil der Vorbereitung auf den Lehrberuf werden sollen. Die „Forschungsstelle NS-Pädagogik“ wurde zur Förderung der Verbindung von Forschung und Lehre und zur zentralen Sammlung bisheriger Studien und Materialien zum Thema „Erziehungswissenschaft und Pädagogik in der NS-Zeit“ gegründet.

Am 25.1. hat das Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaften im Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität in Zusammenarbeit mit dem Fritz-Bauer-Institut anlässlich dieser Gründung zu einer Veranstaltung mit Prof. Dr. Raphael Gross (Fritz-Bauer-Institut), Prof. Dr. Micha Brumlik und apl. Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer (Goethe-Universität) eingeladen, um die „Forschungsstelle NS-Pädagogik“ vorzustellen. Diese Veranstaltung ist im Folgenden dokumentiert.

———————————————–

Downloads:



———————————————–


Videoaufzeichnung der Vorträge:

1. Prof. Dr. Micha Brumlik: Begrüßung und Eröffnung

2. Prof. Dr. Raphael Gross: Grußwort

3. apl. Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer: Zur Konzeption der Forschungsstelle


4. Diskussion

Advertisements