Projekt: Interaktion und Diskussion – von der Vorlesung zum innovativen Lehrformat

ZIEL: Ziel ist die Entwicklung eines neuen didaktisch-methodischen Konzepts der Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden für Vorlesungen. Dieses findet vor allem im Kontext einer demokratisch orientierten Lehre zum Thema „NS-Pädagogik“ Anwendung, wobei das Konzept auch für andere Vorlesungen angewendet wird.

Es geht um eine innovative Veränderung des Lehrformats VORLESUNG und zugleich um eine Konkretisierung des Begriffs „aktive Mitarbeit“, die erprobt werden soll. Die Aufgabe ist es hier, bei einer großen Vorlesung mit über 500 Studierenden eine regelmäßige Rückmeldung über Inhalt, Methode und Form jeder wöchentlichen Vorlesung zu erhalten, um die Studienbedingungen in einer großen Vorlesung zu verbessern.

Gerade im Bereich des Themas „NS-Pädagogik – Indoktrination“ ist es wichtig, im Sinne einer demokratisch orientierten Pädagogik, Möglichkeiten für den Austausch und die Diskussion zu schaffen und Rückmeldungen zu den Lehrinhalten und -methoden systematisch zu fördern. Daher soll eine nicht kontrollierende, sondern Lehrende und Studierende bereichernde Evaluation als regelmäßiger Prozess – und nicht nur am Ende des Semesters – als Teil des pädagogisch-methodischen Lernprozesses zwischen Lehrendem und Lernenden – fest etabliert werden. Gerade in den Erziehungswissenschaften ist das ein wichtiger Aspekt.

Es geht im Kern also um zwei Aspekte:

A) Den Begriff der „aktiven Teilnahme“ an einer Vorlesung wirklich zu realisieren, also allen Studierenden eine direkte Interaktion über den gehörten Stoff, das behandelte Thema zu ermöglichen und einzufordern.
B) Die kontinuierliche Rückmeldung zur Lehre und den verwendeten Lehrmaterialien und ihre Verbesserung unter Einbeziehung der Studierenden.

Der „Mehrwert“ der innovativen Erprobung eines solchen Verfahrens zur Etablierung und Verstärkung einer „Rückmeldekultur“ auch für andere Lehrende  ist evident, da die aktive Teilnahme, die Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden organisiert und nachvollziehbar wird und nicht nur ein Begriff auf dem Papier bleibt.

Das Projekt läuft seit Sommersemester 2014 und wird über QSL-Mitteln finanziert, die das Präsidum der Goethe-Universität bewillgt hat.

Auswertungsberichte der bisherigen Umfragen:

 

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