Seminare

SEMINARE IM WISE 2018/19

– Saskia Müller: Biographien und (Zeit)zeugnisse als pädagogische Zugänge zur NS-Zeit (Info)

– Z. Ece Kaya: Von der Antike zum 20. Jahrhundert: Ein geschichtlicher Überblick zu einigen Grundfragen kritisch-emanzipatorischer Pädagogik mit besonderem Hinblick auf die deutsche Erziehungswissenschaft in der NS-Zeit (Info)

– Z. Ece Kaya: NS-Pädagogik und Gegenkonzepte: Demokratische Pädagogik (von u.a. Korczak, Dewey, Bernfeld, Jouhy) im Gegensatz zur NS-Pädagogik und Indoktrinierung in der NS-Schule (Info)

 
AUSWAHL EINIGER VERGANGENER SEMINARE

– Z. Ece Kaya: Eine Einführung zur Geschichte der Erziehungswissenschaft und zur Problematik der ‚Klassiker‘ der Pädagogik mit besonderem Hinblick auf die Reformpädagogik und die deutsche Erziehungswissenschaft in der NS-Zeit (Info | Zugehöriges Tutorium), SoSe 2018

– Katharina Rhein: Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus seit 1945 – Kontinuitäten und Diskontinuitäten (Info), SoSe 2018

– Z. Ece Kaya: Erziehungswissenschaftliche Rassismuskritik und Erforschung der NS-Zeit am Beispiel von Textanalysen: Ein Überblick zu Theorien, Methoden, Institutionen und Praxisfeldern (Info), SoSe 2018

– Katharina Rhein: Pädagogik und Erziehungswissenschaft in der NS-Zeit – Geschichte, Ideologie, Praxis und Widerstand (Info), SoSe 2018

– Saskia Müller: Textanalyse als Methode der Rassismus- und Antisemitismusforschung (Info), SoSe 2018

 
Rassistische NS-Ideologie im Spiegel erziehungswissenschaftlicher und pädagogischer Zeitschriften
Leitung: apl. Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer
2011 bis 2018

Die Seminare dienen der Verbindung von Forschung und Lehre. In den Seminaren können Studierende sich an der Forschungsarbeit der jeweiligen Projekte beteiligen.
Anhand der Analyse von Zeitschriften, die im Fokus der Forschungsarbeit der Forschungsstelle stehen, sollen textanalytisch und ideologiekritisch Denkfiguren der NS-Propaganda analysiert, verglichen und zusammengefasst werden.
Dazu gehören etwa die zentrale NSLB-Zeitschrift, die an die SchülerInnenschaft gerichtete vom NS-Lehrerbund herausgegebene Zeitschrift „Hilf mit!“ oder die erziehungswissenschaftliche Zeitschrift „Die Erziehung“.
Für die Analyse ist die Gegenüberstellung von positiver Selbstbeschreibung der deutschen Volksgemeinschaft einerseits und den diskriminierenden und ausgrenzenden Argumentationsmustern andererseits wesentlich. So geht es zum Einen um die Betrachtung des „Arier-Mythos“, der penetranten Verherrlichung des Deutschen sowie der deutschen Jugend; zum Anderen um die Untersuchung der rassistischen NS-Propaganda, die teils in wissenschaftlichen Zeitschriften, teils in agitatorischer Form die Abwertung und Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung, der Sinti und Roma und der Behinderten (Eugenik, Euthanasie) praktiziert wurde.
Dieses Seminar steht im Zusammenhang mit dem aktuellen Forschungsprojekt „Rassismus und Antisemitismus in erziehungswissenschaftlichen und pädagogischen Zeitschriften 1933-1944/45 – Über die Konstruktion von Feindbildern und positivem Selbstbild“.

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