Wissenschaftliche Publikationen

Zum Forschungsprojekt „Rassismus und Antisemitismus in erziehungswissenschaftlichen und pädagogischen Zeitschriften 1933-1944/45 (Über die Konstruktion von Feindbildern und positivem Selbstbildnis)“

  • Umschlag »NS-Ideologie in DdS«Marietheres Triebe:
    NS-Ideologie in der NSLB-Zeitschrift »Die deutsche Sonderschule« 1934–1944
    Eine dokumentarische Analyse
    Die schulspezifische ideologische Ausrichtung der Lehrkräfte in der NS-Zeit • Teil I
    Protagoras Academicus: Frankfurt am Main 2017.
    Details beim Verlag
  • Saskia Müller und Benjamin Ortmeyer:
    Die ideologische Ausrichtung der Lehrkräfte 1933–1945
    Herrenmenschentum, Rassismus und Judenfeindschaft des Nationalsozialistischen Lehrerbundes. Eine dokumentarische Analyse des Zentralorgans des NSLB.
    Beltz Juventa-Verlag: Weinheim und Basel 2016.
    Details beim Verlag
    Inhaltsverzeichnis / Leseprobe
    2017 erschien die zweite, erweiterte Auflage, die zusätzlich ein Vorwort und ein Nachwort zur aktuellen Debatte enthält.
  • Benjamin Ortmeyer:
    NS-Ideologie im Wissenschaftsjargon,
    Teil I bis IV

    Protagoras Academicus: Frankfurt am Main 2016.

    • Teil I: Rassismus und Judenfeindschaft in der NSLB-Zeitschrift »Deutsches/Nationalsozialistisches Bildungswesen« 1933–1943
    • Teil II: Rassismus und Judenfeindschaft in der Zeitschrift »Volk im Werden« 1933–1944 (Ernst Krieck)
    • Teil III: Rassismus und Judenfeindschaft in der Zeitschrift »Weltanschauung und Schule« 1936–1944 (Alfred Baeumler)
    • Teil IV: Rassismus und Judenfeindschaft in der Zeitschrift »Die Erziehung« 1933–1942 (Eduard Spranger)

    Details zu allen Bänden der Reihe „NS-Ideologie im Wissenschaftsjargon“

  • Benjamin Ortmeyer unter Mitarbeit von Katharina Rhein:
    Indoktrination
    Rassismus und Antisemitismus in der Nazi-Schülerzeitschrift „Hilf mit!“ (1933-1944)
    Beltz Juventa-Verlag: Weinheim und Basel 2013
    Inhaltsverzeichnis und Buchbeschreibung
  • Benjamin Ortmeyer und Katharina Rhein:
    Bürokratische Kälte mit mörderischen Konsequenzen
    Antisemitismus und Rassismus im offiziellen „Amtsblatt“ für Erziehung und Unterricht des NS-Staates.
    Protagoras Academicus: Frankfurt am Main 2013.

 

Zur Debatte um Max Traeger

  • BrumlikOrtmeyer - Traeger kein Vorbild - UmschlagMicha Brumlik und Benjamin Ortmeyer (Hrsg.):
    Max Traeger – kein Vorbild
    Person, Funktion und Handeln im NS-Lehrerbund und die Geschichte der GEW
    Beltz Juventa-Verlag: Weinheim und Basel 2017.
    Details beim Verlag
    Inhaltsverzeichnis / Leseprobe

 

Zum Forschungsprojekt „Propagandafiguren des NS-Systems für Jugendliche im Kampf gegen die Gewerkschafts- und Arbeiterbewegung nach 1933“

  • Benjamin Ortmeyer und Katharina Rhein:
    NS-Propaganda gegen die Arbeiterbewegung 1933-1945
    Imitation und Indoktrination
    Beltz Juventa-Verlag: Weinheim und Basel 2015. Inhaltsverzeichnis / Leseprobe

 

Nachdruck

  • Schulzeit unterm Hitlerbild – Analysen, Berichte, Dokumente. Fischer Taschenbuch: Frankfurt am Main 2016, unveränderter Nachdruck.

 

Dokumentation von Quellen aus der NS-Zeit

  • Forschungsstelle NS-Pädagogik:
    „Hilf mit!“ – Die Schülerzeitschrift des Nationalsozialistischen Lehrerbundes (NSLB). Dokumentation 1933-1945
    Diese Dokumentation – ausschließlich für Bibliotheken – mit einleitender Einschätzung umfasst die Jahrgänge 1933 bis 1944 in sieben Bänden mit jeweils ca. 450 Seiten im DIN A4 Format.
    Kosten: 665,00 € plus Porto. Bestellungen ausschließlich über die Forschungsstelle.

 


Zum Forschungs- und Dokumentationsprojekt „ad fontes“

  • Benjamin Ortmeyer:
    Mythos und Pathos statt Logos und Ethos.
    Zu den Publikationen führender Erziehungswissenschaftler in der NS-Zeit: Eduard Spranger, Herman Nohl, Erich Weniger und Peter Petersen.
    Beltz-Verlag: Weinheim 2009

 


Zum Forschungs- und Lernprojekt „Reflexionen über die NS-Zeit und über die NS-Pädagogik als Vorbereitung auf den Lehrberuf“

  • Abschlussbericht
    des von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Lern- und Forschungsprojekts „Reflexionen über die NS-Zeit und über die NS-Pädagogik als Vorbereitung auf den Lehrberuf“.
    Januar 2012
    ↓ Download ↓ (pdf | 2,1 MB)
  • Wissen und Zugänge zur NS-Zeit.
    Eine sozialempirische Studie. Abschließende Auswertung der Fragebögen im Rahmen des Lern- und Forschungsprojektes der Hans-Böckler-Stiftung.
    ↓ Download ↓ (pdf | 1,9 MB)

 


Weitere

  • Benjamin Ortmeyer:
    Jenseits des Hippokratischen Eids – Josef Mengele und die Goethe-Universität.
    Josef Mengele promovierte 1938 an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und arbeitete dort als Assistent von Prof. Dr. Verschuer am Institut für Rassenhygiene und Erbbiologie. Benjamin Ortmeyer skizziert den Weg Mengeles, der in der NS-Zeit zunächst als Rassengutachter an der Goethe-Universität und später als mörderischer SS-Arzt im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau tätig war, bis er schließlich unter falschem Namen nach Südamerika floh. Zu den Besonderheiten der Nachkriegszeit gehört, dass der deutsche Botschafter in Argentinien Mengele trotz allem einen deutschen Reisepass auf seinen richtigen Namen ausstellte.
    Der Fall Mengele zeigt, wie es einem Nazi-Verbrecher, der bei der Selektion an der Rampe, im Krankenbau und in einzelnen Blocks in Auschwitz-Birkenau unzählige Menschen in den Tod schickte und grausame »medizinische« Versuche an Zwillingskindern und anderen Häftlingen durchführte, gelingen konnte, seiner Strafe zu entgehen. Der in diesem Band vollständig dokumentierte umfassende Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankfurter aus dem Jahr 1981 hat diese Verbrechen als Grundlage für eine angestrebte Anklage in beeindruckender Weise zusammengefasst.
    Andere konnten sogar ihre wissenschaftliche Karriere nach 1945 nahezu ungestört fortsetzen, wie Mengeles ehemaliger Vorgesetzter, Otmar von Verschuer. Viele hätten Verschuer gern wieder an der Goethe-Universität gesehen, aber aus Sorge um einen möglichen Reputationsverlust in der Weltöffentlichkeit entschied man sich gegen eine erneute Berufung, attestierte ihm aber zugleich, dass er angeblich »alle Qualitäten besitzt, die ihn zum Forscher und Lehrer akademischer Jugend prädestinieren«. Auch diese Vorgänge sind dokumentiert.
    Im Fall Mengele gelang es 1961 immerhin, auf Druck von Hermann Langbein und anderen Auschwitz-Überlebenden, die Goethe-Universität dazu zu bewegen, ein Verfahren zur Aberkennung von Mengeles Doktortitel einzuleiten. Den in diesem Band versammelten Dokumenten ist unter anderem zu entnehmen, wie der per Haftbefehl gesuchte Massenmörder Mengele durch einen Aushang an der Universität dazu aufgefordert wurde, sich am 6. Juli 1961 um 11.15 Uhr »im Dienstzimmer des Rektors« zu melden. Mengele versuchte – letztlich vergeblich – bis 1964 von Südamerika aus über seinen Anwalt Fritz Steinacker gegen die Aberkennung des Doktortitels vorzugehen.
    Protagoras Academicus: Frankfurt am Main 2014.
  • Benjamin Ortmeyer:
    Dialektische Vernunft als zweifelnde Ermutigung – Zum Werk von Ernest Jouhy
    Ernest Jouhy wurde 1913 in Berlin als Ernst Jablonski geboren. 1933 vom NS-Regime von der Berliner Universität (Studium der Pädagogik) relegiert, floh er nach Frankreich. Dort übernahm er die Leitung der »Kinderrepublik«, eines jüdischen Kinderheims für die Opfer der Pogrome vom 9. November 1938. Jouhy kämpfte in der französischen Résistance (im Mouvement des Ouvrier Immigrés – MOI) gegen die deutschen NS-Besatzer; sein Vater wurde deportiert und ermordet.
    Nach Kriegsende kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete ab 1952 siebzehn Jahre lang als Lehrer. 1969 wurde er Professor für Sozialpädagogik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Dort gründete er 1976 den Lehrstuhl »Pädagogik: Dritte Welt«. Ernest Jouhy starb 1988.
    Die vorliegende Studie gibt einen gedrängten Überblick über wesentliche Punkte der Biographie Jouhys und seiner theoretischen Arbeit an der Goethe-Universität.
    Protagoras Academicus: Frankfurt am Main 2013.
  • Micha Brumlik & Benjamin Ortmeyer (Hg.):
    100 Jahre Berthold Simonsohn
    Dokumentation der Festveranstaltung an der Goethe-Universität Frankfurt/Main am 24. April 2012 anlässlich des 100. Geburtstags von Berthold Simonsohn. Mit Beiträgen von Micha Brumlik, Wilma Aden-Grossmann und Helmut Reiser sowie einem einem Vorwort von Dieter Katzenbach und einem Grußwort von Matthias Lutz-Bachmann.
    Protagoras Academicus: Frankfurt am Main 2012.
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